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Die besten Strände für Familien mit kleinen Kindern

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Die besten Strände für Familien mit kleinen Kindern

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Mallorca hat über 200 Strände – aber nicht jeder ist ideal für Familien mit kleinen Kindern. Du willst flaches Wasser, in dem die Kleinen sicher planschen können, Schatten für die Mittagspause, Toiletten, einen Rettungsschwimmer und im besten Fall einen Parkplatz in der Nähe. Hier sind unsere Favoriten – getestet und für familientauglich befunden.

Worauf du bei einem Familienstrand achten solltest

Bevor wir zu den konkreten Stränden kommen, hier die Kriterien, die einen Strand wirklich familientauglich machen:

  • Flacher Einstieg: Das Wasser sollte langsam tiefer werden, damit Kleinkinder sicher im Wasser spielen können.
  • Feiner Sand: Kiesel- oder Felsstrände sind für kleine Füße unangenehm.
  • Rettungsschwimmer (Socorrista): In der Hauptsaison (Juni-September) an den meisten größeren Stränden vorhanden.
  • Schatten: Natürlicher Schatten durch Pinien oder Sonnenschirme zum Mieten.
  • Infrastruktur: Toiletten, Duschen, Strandbar, Parkplatz.
  • Wellengang: Geschützte Buchten sind ruhiger als offene Küstenabschnitte.
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Playa de Muro – Der Karibik-Strand

Unser Nummer-eins-Tipp für Familien. Die Playa de Muro im Norden der Insel ist schlichtweg perfekt:

  • Wasser: Türkisblau und so flach, dass du 50 Meter hineinlaufen kannst und es dir erst bis zur Hüfte geht. Ideal für Kleinkinder.
  • Sand: Fein, weiß – fast wie in der Karibik.
  • Schatten: Am hinteren Strandbereich gibt es Pinienhaine mit natürlichem Schatten. Sonnenschirme und Liegen zum Mieten verfügbar.
  • Infrastruktur: Duschen, Toiletten, Strandbars, Spielplätze in der Nähe. Rettungsschwimmer in der Saison.
  • Parken: Großer Parkplatz am Strandende (Sector I). Früh kommen im Hochsommer!

Tipp: Geh zum Abschnitt „Es Comú de Muro" am östlichen Ende – weniger Touristen, mehr Natur, trotzdem der gleiche traumhafte Strand.

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Playa de Alcúdia – Endloser Familienstrand

Direkt neben der Playa de Muro liegt die Playa de Alcúdia – zusammen bilden sie einen fast 10 km langen Sandstrand an der Bucht von Alcúdia.

  • Wasser: Genauso flach und ruhig wie an der Playa de Muro.
  • Infrastruktur: Mehr Hotels und Restaurants direkt am Strand. Perfekt, wenn du zwischendurch essen gehen willst.
  • Spielplätze: An der Promenade gibt es mehrere Kinderspielplätze.
  • Kombination: Verbinde den Strandtag mit einem Tagesausflug in die Altstadt von Alcúdia – nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt.

Port de Pollença – Familien-Klassiker im Norden

Port de Pollença (Puerto Pollensa) ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Familienziele auf Mallorca – und das aus gutem Grund:

  • Wasser: Die Bucht ist geschützt, das Wasser ruhig und flach. Perfekt zum Planschen.
  • Promenade: Die Strandpromenade (Paseo Voramar) ist ideal zum Spazieren, mit zahlreichen Restaurants und Eisdielen.
  • Pinienwald: Am östlichen Strandende gibt es einen Pinienwald mit natürlichem Schatten direkt am Strand – Gold wert mit Kleinkindern.
  • Boote: Vom Hafen fahren Glasbodenboote und Ausflugsboote – ein Highlight für Kinder.
  • Parken: In den Seitenstraßen kostenlos, direkt am Hafen kostenpflichtig.
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Es Trenc – Naturstrand mit Karibik-Feeling

Es Trenc im Süden ist Mallorcas berühmtester Naturstrand. Für Familien ist er mit kleinen Einschränkungen empfehlenswert:

  • Wasser: Kristallklar und relativ flach. Am Hauptstrand guter Einstieg für Kinder.
  • Sand: Weiß und fein – der schönste Sand Mallorcas.
  • Natur: Keine Hotels, keine Bebauung – nur Dünen, Pinien und Meer.
  • Einschränkungen: Weniger Infrastruktur als an den Stadstränden. Es gibt eine Strandbar, aber keine Spielplätze. Der Fußweg vom Parkplatz (ca. 10-15 Minuten) ist mit Kinderwagen möglich, aber sandig.
  • Parken: Kostenpflichtiger Parkplatz (ca. 6 €/Tag). Im Hochsommer früh da sein!

Tipp: Packe alles ein, was du brauchst – genügend Wasser, Snacks, Sonnenschirm. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist ein Stück entfernt.

Cala Mondragó – Naturpark mit Türkis-Buchten

Im Südosten liegt der Parc Natural de Mondragó mit zwei wunderschönen Buchten: S'Amarador und Cala Mondragó.

  • Wasser: Türkis, klar und geschützt – ideal zum Schnorcheln mit älteren Kindern.
  • Einstieg: S'Amarador hat den flacheren Einstieg und ist besser für Kleinkinder. Cala Mondragó ist etwas tiefer, aber immer noch familientauglich.
  • Natur: Umgeben von Pinienwald – natürlicher Schatten vorhanden.
  • Infrastruktur: Rettungsschwimmer in der Saison, kleine Strandbar, Toiletten. Restaurant am Parkplatz.
  • Wandern: Kurze Wanderwege durch den Naturpark verbinden die beiden Buchten – auch mit Kindern machbar (ca. 15 Minuten).
  • Parken: Großer Parkplatz am Eingang des Naturparks (ca. 5 €).

Cala Agulla – Die Schöne im Osten

Cala Agulla bei Cala Ratjada ist einer der schönsten Strände im Osten Mallorcas:

  • Wasser: Kristallklar, flacher Einstieg am Hauptstrand.
  • Sand: Fein und hell, große Strandfläche zum Spielen.
  • Pinienwald: Direkt hinter dem Strand bietet ein Pinienhain natürlichen Schatten – perfekt für Picknick und Mittagsschlaf.
  • Infrastruktur: Rettungsschwimmer, Sonnenschirm-Verleih, Strandbar mit Toiletten.
  • Natur: Naturschutzgebiet – keine Bebauung hinter dem Strand, schöne Wanderwege in der Umgebung.
  • Parken: Kostenpflichtiger Parkplatz (ca. 5 €), ca. 5 Minuten Fußweg zum Strand.

Was du für einen Strandtag mit Kindern einpacken solltest

  • Sonnenschutz: LSF 50+ für Kinder, Sonnenhut, UV-Shirt. Die Sonne auf Mallorca ist stark – auch im Frühling und Herbst.
  • Strandmuschel oder Sonnenschirm: Für Babys und Kleinkinder unverzichtbar.
  • Wasserschuhe: An manchen Stränden gibt es Steine oder Seeigel im Wasser.
  • Schwimmflügel oder Schwimmweste: Für Kinder, die noch nicht sicher schwimmen.
  • Wasser und Snacks: Reichlich einpacken. Strandbars sind oft teuer.
  • Sandspielzeug: Eimer und Schaufel – klingt banal, macht aber den Unterschied für Kleinkinder.
  • Handtuch und Wechselkleidung: Kinder werden nass. Immer.

Sicherheit am Strand

  • Flaggen beachten: Grün = sicher, Gelb = Vorsicht, Rot = Baden verboten. Bei roter Flagge mit Kindern nie ins Wasser!
  • Quallen: Im Hochsommer gelegentlich möglich. Frag den Rettungsschwimmer oder schau auf die Quallen-App „InfoMedusa".
  • Mittagshitze meiden: Zwischen 12 und 16 Uhr ist die UV-Belastung am höchsten. Lieber morgens früh oder am späten Nachmittag zum Strand.
  • Kinder nie unbeaufsichtigt: Auch im flachen Wasser – eine Welle oder ein Stolperer reichen.
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