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Sonnenuntergang am Cap de Formentor: Der dramatischste Viewpoint der Insel

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Sonnenuntergang am Cap de Formentor: Der dramatischste Viewpoint der Insel

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Es gibt viele schöne Aussichtspunkte auf Mallorca – aber keiner kommt an das Cap de Formentor heran. Die nördlichste Spitze der Insel, umgeben von Steilklippen, die 300 Meter ins Meer abfallen, gekrönt von einem historischen Leuchtturm – und dazu ein Sonnenuntergang, der dir den Atem raubt. alles, was du für diesen Ausflug brauchst.

Die Anfahrt: Serpentinen mit Wow-Faktor

Die Fahrt zum Cap de Formentor ist bereits ein Erlebnis. Die Ma-2210 von Port de Pollença zum Leuchtturm ist eine der spektakulärsten Straßen Mallorcas:

  • Länge: Ca. 20 km von Port de Pollença zum Leuchtturm.
  • Fahrzeit: 30–45 Minuten (je nach Verkehr und Fotostopps).
  • Charakter: Enge Serpentinen, steile Abgründe, spektakuläre Ausblicke in jeder Kurve.
  • Vorsicht: Die Straße ist schmal, besonders bei Gegenverkehr (Busse!) wird es eng. Rechts halten, langsam fahren, genießen.
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Tipp: Mache die Fahrt nicht im Dunkeln. Die Straße hat keine Leitplanken an vielen Stellen und ist unbeleuchtet. Plane deine Rückfahrt in der Dämmerung ein.

Sommer-Straßensperrung: Shuttle-Bus

Seit einigen Jahren ist die Straße zum Cap de Formentor im Sommer für privaten Verkehr gesperrt:

  • Sperrzeit: Typischerweise Mitte Juni bis Mitte September, täglich von 10:00–19:00 Uhr.
  • Shuttle-Bus: Kostenloser Bus ab dem Parkplatz bei der Playa de Formentor bis zum Leuchtturm.
  • Alternative: Fahrrad! Radfahrer dürfen die Straße jederzeit benutzen. Die Tour ist steil, aber lohnend.
  • Umgehungstrick: Vor 10 Uhr oder nach 19 Uhr ist die Straße frei. Perfekt für den Sonnenuntergang – denn der ist ohnehin nach 19 Uhr!
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Aktuell prüfen: Die genauen Sperrzeiten und Shuttle-Fahrpläne ändern sich jährlich. Informiere dich auf der Website des Consell de Mallorca oder frage in deinem Hotel/bei der Touristeninformation.

Die Viewpoints entlang der Strecke

Mirador Es Colomer – Der Klassiker

Der berühmteste Aussichtspunkt Mallorcas, etwa 6 km nach Port de Pollença:

  • Was du siehst: Die Felsnadel Es Colomer ragt aus dem tiefblauen Meer, eingerahmt von dramatischen Klippen. Im Hintergrund die Küste Alcúdias.
  • Parkplatz: Großer, kostenloser Parkplatz direkt an der Straße.
  • Treppen: Kurzer Aufstieg (über Steintreppen) zu mehreren Aussichtsplattformen. Die oberste bietet 360-Grad-Panorama.
  • Fotografie: Am schönsten am Nachmittag, wenn die Sonne die Klippen von der Seite beleuchtet. Zum Sonnenuntergang wird die Felsnadel golden.

Tipp: Komme vor 11 Uhr oder nach 17 Uhr. Zwischen 11 und 16 Uhr ist der Mirador ein Touristenmagnet mit Reisebussen.

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Talaia d'Albercutx – Der Geheimtipp

Ein mittelalterlicher Wachturm auf 380 Metern Höhe, erreichbar über eine schmale Abzweigung von der Hauptstraße:

  • Aufstieg: Ca. 20 Minuten zu Fuß ab dem kleinen Parkplatz (oder direkt mit dem Auto über eine steile, enge Piste – nur für mutige Fahrer).
  • Was du siehst: Der möglicherweise beste 360-Grad-Blick der gesamten Insel. Die Bucht von Pollença, die Bucht von Alcúdia, die Serra de Tramuntana und an klaren Tagen sogar Menorca.
  • Kaum Touristen: Während am Mirador Es Colomer die Busse halten, sind hier oben oft nur eine Handvoll Menschen.

Tipp für Fotografen: Die Talaia ist einer der besten Orte für Sonnenaufgangs-Fotos. Die Sonne geht über der Bucht von Alcúdia auf – absolut magisch.

Weitere Stopps

  • Playa de Formentor: Der berühmte Pinien-Strand mit türkisem Wasser. Perfekt für einen Badestopp vor oder nach dem Leuchtturm.
  • Hotel Formentor: Das legendäre 5-Sterne-Hotel aus den 1920ern. Ein Kaffee auf der Terrasse mit Blick auf die Bucht gehört dazu (auch für Nicht-Gäste möglich).
  • Cala Figuera de Formentor: Kleine Bucht kurz vor dem Leuchtturm. Zu Fuß erreichbar, wenig besucht.

Der Leuchtturm: Far de Formentor

Am Ende der Straße, an der äußersten Spitze der Halbinsel, steht der Far de Formentor:

  • Erbaut: 1863, auf einer Klippe 210 Meter über dem Meer.
  • Geschichte: Der Leuchtturm war so isoliert, dass die Wärter-Familien wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Straße wurde erst später gebaut.
  • Heute: Nicht begehbar, aber der Platz davor ist frei zugänglich. Von hier aus siehst du die Steilklippen, die senkrecht ins Meer abfallen – ein Gefühl wie am Ende der Welt.

Sonnenuntergang hier: Die Sonne versinkt im Westen, während die Klippen in warmes Orange-Rot getäucht werden. Das Meer glänzt golden. Es ist – ohne Übertreibung – einer der beeindruckendsten Sonnenuntergänge Europas.

Die beste Zeit für den Sonnenuntergang

  • Juni/Juli: Sonnenuntergang ca. 21:15–21:30 Uhr. Lange Goldene Stunde ab 20:00 Uhr.
  • August: Sonnenuntergang ca. 20:45–21:00 Uhr.
  • September: Sonnenuntergang ca. 19:30–20:00 Uhr.
  • Plane +30 Minuten nach Untergang: Das Nachlicht („Afterglow") mit rosa und violetten Farben ist oft noch schöner als der Untergang selbst.

Fotografie-Tipps

  • Goldene Stunde: Die letzte Stunde vor Sonnenuntergang. Warmes Licht, lange Schatten, dramatische Farben.
  • Stativ: Für Langzeitbelichtungen nach Sonnenuntergang, wenn das Licht schwächer wird.
  • Weitwinkel-Objektiv: Die Weite der Klippen und des Meeres einzufangen erfordert mindestens 16–24 mm.
  • Drohne: Spektakuläre Aufnahmen möglich – aber: Drohnenflug im Naturschutzgebiet ist verboten. Informiere dich vorher über die aktuellen Regelungen.
  • Handy-Tipp: Im Panorama-Modus die Klippen von links nach rechts schwenken. Das Ergebnis ist oft besser als jede Kamera.

Anfahrt von Palma

  • Route: Palma → Ma-13 Richtung Inca/Alcúdia → Ab Alcúdia Ma-2200 nach Port de Pollença → Ma-2210 zum Cap.
  • Fahrzeit: Ca. 1 Stunde 15 Minuten von Palma nach Port de Pollença + 30–45 Minuten zum Leuchtturm.
  • Parken: Am Leuchtturm gibt es einen kleinen Parkplatz (ca. 30 Plätze). Zum Sonnenuntergang wird es voll – sei 1 Stunde vorher da oder parke weiter unten und laufe die letzten 10 Minuten.

Menschenmassen vermeiden

  • Mirador Es Colomer: Früh morgens oder zum Sonnenuntergang. Mittags ist es überlaufen.
  • Leuchtturm: Zum Sonnenuntergang immer beliebt, aber erträglich. Unter der Woche weniger los als am Wochenende.
  • Nebensaison: Oktober und März/April sind perfekt – kühl genug zum Wandern, warm genug zum Genießen, kaum Touristen.
  • Talaia d'Albercutx: Fast immer leer. Der beste Geheimtipp der Halbinsel.

Historische Bedeutung

Das Cap de Formentor hat eine reiche Geschichte:

  • Wachturm-System: Die Talaia d'Albercutx war Teil eines Netzwerks von Wachtürmen, die Mallorca vor Piraten schützten.
  • Leuchtturm: Seit 1863 weist der Far de Formentor Schiffen den Weg durch die gefährlichen Gewässer zwischen Mallorca und Menorca.
  • Hotel Formentor: Eröffnet 1929, war Treffpunkt von Künstlern, Schriftstellern und Politikern – von Winston Churchill bis zum Dalai Lama.
  • Name: „Formentor" kommt vom lateinischen Promontorium (Vorgebirge). Die Römer nannten es das „Kap der Stürme".

Kombination mit Alcúdia oder Pollença

Das Cap de Formentor lässt sich perfekt mit einem Besuch in der Region kombinieren:

  • Alcúdia Altstadt: Mittelalterliche Stadtmauer, Markt (Di + So), Cafés in engen Gassen. Vormittags erkunden, nachmittags zum Cap.
  • Port de Pollença: Gemütliche Strandpromenade, Restaurants mit Meerblick. Perfekt für ein Abendessen nach dem Sonnenuntergang.
  • Playa de Formentor: Badepause auf dem Weg zum Leuchtturm.
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Veröffentlicht durch die Move2Mallorca-Redaktion. Veröffentlicht am 26. Juni 2026.

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